Archive for December, 2006
HowTo: FTP und Ident Server unter Linux
8Viele kennen das Problem, der FTP oder IRC server will ein Ident server haben um richtig zu funktionieren.
Unter Windows liefern viele Programme (FlashFXP, mIRC) einen kleinen (Fake)Ident Server mit! Unter linux ist dies nicht sehr verbreitet, liegt wohl daran das dort auch ein Ident Server laufen kann der wirkliche Aufgaben (im sinne des Erfinders) erfüllt.
Trotzdem möchte der normale User einfach auf seinen FTP (oder IRC) Server connecten. Ohne sich mit dem Ident System auseinanderzusetzen!
Genau dazu gibts den fakeidentd: http://freshmeat.net/projects/fakeidentd/
Hier mal ein kleines HowTo für Ubuntu Linux (sollte auf allen anderen genauso funktionieren):
Konsole öffnen und in /usr/local/bin wechseln
cd /usr/local/bin
dort folgendes eingeben
sudo wget http://freshmeat.net/redir/fakeidentd/2550/url_tgz/identd.c
So, nun haben wir eine schöne c datei, jetzt aber compilieren [Unter Ubuntu ist standarmässig kein gcc installiert, sollte man nachholen! "sudo apt-get install build-essential" sollte reichen!]
sudo gcc identd.c -o fakeidentd
Nun steht eine executable zur verfügung, wer diese manuell starten möchte kann das einfach mittels
sudo /usr/local/bin/fakeidentd
tun! Dann ist man eigentlich fertig, ausser man will
Fakeidentd beim systemstart starten
Dazu hab ich ein init.d script modifiziert (original von: http://wlug.org.nz/FakeIdentServer – ACHTUNG: Diese Anleitung funktionierte bei mir NICHT!)
Dies speichert ihr auf dem Desktop (oder sonstwo), dann wieder im terminal (verschieben und ausführbar machen):
sudo mv ~/Desktop/init.d-backup-fakeidentd /etc/init.d/fakeidentd
sudo chmod u+x /etc/init.d/fakeidentd
Wenn ihr den usernamen der gesendet wird ändern möchtet editiert es vor dem verscheiben zu ändernde Zeile
USER=username
Danach sollte man dem System sagen es soll das teil beim Systemstart starten das geht hiermit
sudo update-rc.d fakeidentd defaults 90
Nun sollte das ganze Funktionieren, testen ob der Server auch wirklich läuft geht wie folgt
ps -A | grep fakeidentd
Viel Spass!
Nachtrag: Man sollte in NAT Umgebungen (wenn Ihr hinter einem Router wie der FritzBox! (o.ä.) seit) beachten das man dort auch den Port 113 weiterleitet zu euerm Host! Aber sollte klar sein oder?!
Nachtrag 2: Falls es beim Kompilieren zu folgendem “Fehler” kommt, macht dies nichts, da es sich nur um eine Warning handelt:
root@localhorst:/usr/local/bin# gcc identd.c -o fakeidentd identd.c: In function ‘replyError’: identd.c:801: warning: assignment discards qualifiers from pointer target type
musikCube rockt!
0Schnell, klein (2,84 MB) und sehr effizient!
Mir ist derzeit für Win2k/XP/2k3 kein besserer Player bekannt!
Selbst Winamp, mit seinen hunderten von Plugins und Skins kommt lange nicht an musikCube hin!
Es ist zwar erst kurz die 1.0 veröffentlicht, jedoch gibts bereits eine Menge Plugins und supported Media Types!
Ich kann es nur jedem Windows nutzer empfehlen!
Einziges Manko: Es gibt keinen schönen weg um Dateien aus dem Datei-System (also welche die nicht der der Library sind) hinzuzufügen (wie der File-Manager links im amaroK), aber ich denke das könnte sich noch ändern!
GRABO WinAPI Übung unter Linux
0So, nun _müssen_ wir in GRABO die so ungeliebte WinAPI machen!
Nungut, ich als (fast) reiner Linux User möchte natürlich nicht das BS wechseln, wer will das schon.
Abhilfe schafft Wine (www.winehq.org).
Unter Ubuntu ist WINE recht leicht zu beschaffen:
apt-get install wine wine-dev
Allerdings muss die “universe” Sektion im Paketmanager aktiviert werden (oder in /etc/apt/sources.list) – danach das apt-get update nicht vergessen
Nun haben wir WINE aber wie bekommen wir das Teil ans laufen?!
Wenn wir das Programm bereits unter Windows mit Dev++ (oder VC++) kompiliert haben dann sollte es einfach mittels
wine Programm1.exe
zu starten sein!
Haben wir allerdings nur den Source-Code dann müssen wir es mit der WineLib kompileren, dann ist das programm allerdings unter jeder Plattform nur mit wine startbar (ja wine gibts auch für Windows, ironisch aber wahr
)
Dabei hilft uns winemaker, welcher sich bereits auf dem System befindet (wird mit wine mitinstalliert).
cd ~/projektverzeichnis winemaker --lower-uppercase . make
(der Punkt gibt das aktuelle Verzeichnis an) herauskommen sollte eine winapiuebung1.exe.so diese könnt ihr nun wie jede .exe einfach mit
wine winapiuebung1.exe.so
starten! Der Name dieser Datei wird (wenn ihr DevC++ nutzt, weiss nicht wie es mit VC++ ist) aus den Projektdateien von DevC++ ausgelesen!
So nun viel Spass bei der WinAPI Programmierung unter Linux!
Weiteres zu wine und vorallem winemaker unter: WineLib User’s Guide
amarok für Windows
1Nach den Ankündigungen das Aamrok 2.0 (basierend auf KDE 4.0) auch unter Windows und MacOSX nativ laufen wird. Gibts jetzt wohl eine open-source Alternative für den Windows Desktop!
Das ganze nennt sich musikCube – dont be a squere (netter Slogan wie ich finde)
Habs noch nicht getestet… – werd ich aber nachholen!
